FaceliftFacelift

Facelift

Die Zeit ein kleines Stück zurückdrehen: diese Intention steckt für die meisten Menschen in der Entscheidung, ein Facelift durchzuführen. Denn der Alterungsprozess im Gesicht lässt sich nicht aufhalten – aus unterschiedlichen Gründen! Während die Gesichtsmuskulatur im Laufe der Jahre erschlafft, verliert die Haut zusehends an Elastizität. Das Volumen sowie die Stabilität der Gesichtsknochen verringern sich. Hinzu kommt, dass sich das Unterhautfettgewebe immer stärker ungleichmäßig in der Gesichtsregion verteilt. All diese Faktoren sind Ursachen dafür, weshalb das Gesicht in zunehmendem Alter der Schwerkraft zu unterliegen scheint. Der Eindruck verstärkt sich, als befände sich im Gesicht zu viel Haut, die einfach nach unten fällt. Dieser Anschein wird durch ein Facelift korrigiert. Allerdings setzt sich der natürliche Alterungsprozess dennoch zusehends fort.

Ziel des Facelifts

Nichtsdestotrotz besteht das Ziel von einem Facelift darin, einen deutlich sichtbaren Verjüngungseffekt zu erzielen. Lässt diese Wirkung nach, besteht die Möglichkeit, das Gesicht alle zehn Jahre liften zu lassen. Mit jeder Behandlung geht der Wunsch einher, ein jüngeres Erscheinungsbild des Gesichts zu bewirken. Denn durch die Operation kann die Elastizität der Haut sowie des Unterhautgewebes korrigiert werden. Dieser Eingriff wirkt sich in erster Linie auf den Wangenbereich aus. Das Facelift bezweckt ein frischeres Äußeres, das mit einem durchschnittlich jüngeren Erscheinungsbild von zehn Jahren einhergeht. Allerdings ist der Effekt eines Faceliftings deutlich vom Geschick des Schönheitschirurgen abhängig.

Dennoch sollten sich Patienten vor Augen führen, dass ein Facelift kein vollkommen faltenfreies Gesicht erzeugt. Kleine Falten sind nach wie vor vorhanden. Würden auch die kleinen Fältchen einer konsequenten Glättung unterzogen werden, hätte diese Maßnahme einen starren, maskenähnlichen Gesichtsausdruck zur Folge.

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Risiken eines Facelifts

Ein Facelift sollte genau durchdacht sein. Denn mit diesem Eingriff ist das Risiko verbunden, dass das Resultat dieser Operation auf Dauer für lange Zeit bestehen bleibt. Eine Nachkorrektur des Faceliftings ist eventuell erforderlich, wenn der erste Eingriff nicht das gewünschte Resultat erzielt hat. Zudem besteht – wie bei jeder chirurgischen Maßnahme – ein individuelles Operationsrisiko.

Vorbereitende Maßnahmen vor dem Facelifting

Die erste vorbereitende Maßnahme ist deshalb ein Vorgespräch mit dem Schönheitschirurg der Wahl, das unter anderem eine allgemeinärztliche Untersuchung samt EKG sowie Blutdruckkontrolle inkludiert. Des Weiteren schildern Patienten in dem Gespräch, inwiefern Vorerkrankungen vorliegen, eine erhöhte Neigung zu Blutungen besteht oder etwaige Änderungen am Körpergewicht geplant sind. Nehmen Patienten die Blutgerinnung hemmende Medikamente ein, weist ein Schönheitschirurg darauf hin, dass diese Medikamente etwa zwei bis drei Wochen vor dem Facelift nicht mehr eingenommen werden. Gleiches sollte als vorbereitende Maßnahme für die Einnahme von Schlafmitteln, Alkohol oder Zigaretten gelten.

Worauf vor Operationen achten

Interessenten wird nahegelegt, die Haut vorm Facelifting einer professionellen Behandlung zu unterziehen. Außerdem sind Patienten gut beraten, sich die Haare vor dem Facelifting etwas länger wachsen zu lassen. Somit können etwaig auftretende Operationsnarben besser verdeckt werden. Zusätzlich sollten Patienten unbedingt darauf achten, sich vor dem Eingriff körperlich stabil zu fühlen. Physische Beeinträchtigungen wie ein Infekt können das Narkoserisiko deutlich erhöhen.

Einzelheiten der Behandlung

Weil ein Facelift durch einen Schönheitschirurg stets eine größere Operation ist, müssen Patienten stets einen Klinikaufenthalt einplanen. Die Behandlung beläuft sich in Abhängigkeit des Umfangs auf zwei bis fünf Stunden und wird unter Vollnarkose oder örtlicher Betäubung durchgeführt. Wirkt die Narkose bzw. Betäubung, nimmt der Schönheitschirurg die notwendigen Schnitte vor. Hierbei achten die Fachärzte stets darauf, die Haut vom darunter befindlichen Unterhautgewebe am Schnittverlauf entlang zu lösen und diese zu straffen.

Anwendungsmethode

Zumeist ist ein Facelifting mit einer mehrschichtigen Anwendungsmethode verbunden. Muss die Haut nicht nur einfach gestrafft werden, widmet sich eine andere Methode der Bearbeitung von tiefer liegendem Gewebe. Im Rahmen dieses mehrschichtigen Faceliftings erfolgt eine Anhebung des abgesunkenen Fett-und Bindegewebes sowie der erschlafften Gesichtsmuskulatur. Bei dieser Methode werden all diese Körperbereiche durch dünne Fäden an ihren ursprünglichen Platz befördert. Dieser Eingriff wird damit abgeschlossen, dass der Schönheitschirurg all die Wundränder mit versteckten Nähten schließt, die sich in der Haut befinden und dadurch fürs bloße Auge nicht ersichtlich sind.

Eine weitere Methode bezieht sich auf ein weitestgehend unkompliziertes Facelift, um kleinere Alterserscheinungen zu kompensieren. Hierbei ist von der sogenannten Schlüssellochmethode die Rede. Diese Technik kommt besonders häufig an der Stirn, in der Augenregion oder im Wangenbereich zum Einsatz. Weil diese Methode auf einem minimal-invasiven Verfahren beruht, sind die Schnitte dieser Behandlungsweise verhältnismäßig klein.

Formen des Faceliftings

Die Verfahrensweise eines Faceliftings ist von Patient zu Patient sehr unterschiedlich. Ein ausschlaggebender Aspekt ist die Frage, welcher Bereich des Gesichts durch das Facelift behandelt werden soll. Folgende Varianten eines Facelifts kann ein Schönheitschirurg anwenden:

  1. Halslifting (Straffung des Halsbereichs)
  2. Erweiterte Halsstraffung (Lifting des Halses einschließlich Beseitigung des Kinnfetts)
  3. Wangenlifting (Wangen werden angehoben)
  4. Schläfenlifting (Augenpartie wird mittels Lifting an den Schläfen gestrafft)
  5. Stirnlifting (Glättung von Zornesfalten, Anhebung von Augenbrauen, Stirnstraffung)

Zusätzlich unterscheiden sich die Methoden des Faceliftings durch die Tiefe der Gewebsschichten, die individuell voneinander abweichen kann. Werden kleinere Alterungserscheinungen durch kleinere Straffungen der obersten Hautschicht kompensiert, müssen weitreichende Alterungsprozesse im Gesicht durch ein mehrschichtiges Anheben des Haut- und Bindegewebes sowie der Gesichts- und Hautmuskulatur korrigiert werden.

Nachsorge bei einem Facelift

Generell sollten Patienten beachten, dass sie sich fünf bis sieben Tage nach dem Facelifting uneingeschränkte Ruhe gönnen. Betroffene sollten unbedingt daran denken, in diesem Zeitraum keinesfalls zu Salben oder Cremes zu greifen. Dieser Zeitraum kann variieren, weil die Heilungsdauer unterschiedlich ausfällt. Entscheidende Faktoren sind hierbei der Umfang der Operation sowie die individuelle Veranlagung.

Die ambulante Nachsorge beginnt unmittelbar nach dem Facelift durch einen Schönheitschirurg. Die Aufgabe des Mediziners besteht darin, den strapazierten Gesichtsbereich effektiv zu pflegen und etwaig auftretende Infektionen zu bekämpfen. Zusätzlich sollte eine gute Nachsorge eine kosmetische Nachbehandlung im Gesicht beinhalten, um den Heilungsprozess zu begünstigen. Weiterhin ist es hilfreich, Lymphstauungen im Gesicht entgegenzuwirken sowie den operierten Bereich zu massieren. Wer den Heilungsprozess nach einem Facelift von innen heraus vorantreiben möchte, sollte auf blutverdünnende Arzneimittel, Zigaretten sowie eine zu häufige und intensive Sonneneinstrahlung verzichten. Wichtig ist weiterhin ein ausreichender Sonnenschutz.

Gesundheitliche Folgen nach der Operation

Eine gespannte und geschwollene Haut ist nach einem Facelift völlig normal. Im Wangen- sowie Kinnbereich können nach der Operation Blutergüsse auftreten, die mit einem Taubheitsgefühl im gesamten Gesicht einhergehen. Durch das Facelift verursachte Schwellungen klingen nach etwa drei Wochen komplett ab. Nach diesem Eingriff kommt es nur relativ selten vor, dass die Nerven der Gesichtsmuskeln sowie der Gesichtshaut stark geschädigt sind. Dass diese Schädigungen zudem dauerhaft bestehen, ist bei einem Facelift eher die Ausnahme.

Kosten eines Facelifts

Es gibt keinen exakten Festpreis für ein Facelift. Denn die Preise variieren deutlich in Abhängigkeit von der Art des Eingriffs. Wie hoch die Kosten für ein Facelift in etwa sind, schätzt ein Schönheitschirurg nach einem ersten beratenden Gespräch ab. Weil ein Facelift normalerweise ohne medizinische Indikation durchgeführt wird, müssen Patienten die damit verbundenen Kosten aus eigener Tasche bezahlen. Krankenkassen erklären sich im Regelfall nur für eine Kostenübernahme bereit, wenn ein medizinischer Eingriff für die Operation vorliegt.

Den richtigen Arzt für ein Facelift finden: so funktioniert’s!

Vor einem geplanten Facelift sollten Patienten genügend Zeit einplanen, einen kompetenten und vertrauensvollen Schönheitschirurg zu finden. Diese Arztwahl sollten Interessenten mit besonderer Sorgfalt angehen. Denn der Erfolg eines Faceliftings hängt maßgeblich vom Geschick der Mediziner ab. Eine wichtige Anlaufstelle ist ein Facharzt für plastische und ästhetische Chirurgie, der eine spezielle Fachausbildung (Ausbildung zum Schönheitschirurgen) im Bereich der Schönheitschirurgie aufweisen muss. Als Alternative kommt bei einem Facelift eventuell auch ein Mund-, Kiefer-, Gesichtschirurg in Frage. Wer bei der Arztwahl auf Nummer sicher gehen möchte, sollte darauf achten, dass der Mediziner renommierten Fachgesellschaften angehört. Eine Mitgliedschaft bei Vereinigungen wie der Deutschen Gesellschaft der Plastischen, Rekonstruktiven und Ästhetischen Chirurgen ist ein Indiz für die Seriosität der Mediziner.

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