Brustimplantate aus SilikonBrustimplantate aus Silikon

Implantate

In einer Zeit wie dieser sind Implantate ein fester Bestandteil der Schönheitschirurgie. Allerdings gibt es nicht nur eine Form von Implantaten, die Fachärzte für plastische und ästhetische Chirurgie anwenden. Denn neben einer verbesserten Formung oder Vergrößerung der weiblichen Brust kommen Implantate bei der Schönheitschirurg auch im zahnmedizinischen Bereich zum Einsatz.

1. Brustimplantate

Dennoch spielen Brustimplantate in der Schönheitschirurgie eine wichtige Rolle. Diese Materialien lassen viele Frauen auf einen gut geformten und vollen Busen hoffen. Denn Implantate in dieser Form verhelfen der Damenwelt zu neuer Weiblichkeit, indem die Brust auf Dauer vergrößert und neu geformt wird. Doch die Varianten an Implantaten sind sehr unterschiedlich und werden den individuellen Bedürfnissen und Erfordernissen der Patientinnen angepasst. Generell sind Brustimplantate aus Silikon oder anderen Materialien angefertigte Kissen, die in die weibliche Brust eingesetzt werden. Deutliche Unterschiede bestehen hinsichtlich der Form, Materialien, Größe sowie äußerlichen Struktur der Implantate.

Materialien von Brustimplantaten

Die bekannteste Variante der Kissen sind Silikonimplantate. Diese Exemplare setzen sich aus einer mehrschichtigen Hülle zusammen, die mit speziellen Silikongel gefüllt sowie einer glatten oder aufgerauten Oberfläche versehen ist. Das Silikon verleiht den Kissen eine formstabile und dennoch weiche Struktur, die der Beschaffenheit der weiblichen Brust ähnelt. Eine andere Variante sind mit Kochsalzlösung gefüllte Implantate, die partiell sogar erst im Körper der behandelten Frauen befüllt werden. Diese Implantate sind in etwa mit wassergefüllten Ballons vergleichbar, die sich jedoch nur bedingt natürlich anfühlen. Deshalb spielen diese Implantatprodukte in der Schönheitschirurgie nur eine untergeordnete Rolle.

Unterschiedliche Formen der Implantate

Brustimplantate werden in zwei Formen unterteilt. Die Besonderheit runder Brustimplantate ist deren ausgewogene und gleichmäßige Formgebung, die die Brust von allen Perspektiven voll erscheinen lässt. Das Pendant zu diesen runden Implantaten sind anatomisch geformte Kissen, die sich durch ihre Tropfenform auszeichnen und an die natürliche Form der Brust erinnern. Diese Varianten erlauben insbesondere im unteren Bereich für eine Brustvergrößerung und lassen die Brust generell natürlicher erscheinen.

Weitere Unterschiede zwischen den Brustimplantaten

Auch in punkto Größe und Volumen variieren die Brustimplantate deutlich. Denn die Brustkissen werden in verschiedenen Größen hergestellt, damit jede Patientin ein optisch natürliches und zufriedenstellendes Resultat erzielt. Allerdings nehmen die Größe sowie das Volumen keinen Einfluss auf die Qualität und Stabilität der Implantate. Eine besondere Ausführung unter modernen Brustimplantaten ist das sogenannte B-Lite-Modell, das etwa 30 Prozent leichter als herkömmliche Implantate ist. Diese Gewichtsreduktion kommt durch eine geringere Dichte des Materials zustande. Inmitten der Kissen befinden sich viele kleine Hohlräume, die durch Hohlkugeln erzeugt werden. Durch diese Konstruktion bleibt das Volumen erhalten, ohne dass Qualität oder Stabilität in Mitleidenschaft gezogen werden.

B-Lite-Brustimplantate und ihre Besonderheiten

Während das klassische Brustimplantat mit einem Volumen von 300 Millilitern auch etwa 300 Gramm wiegt, ist ein B-Lite-Variante mit demselben Volumen nur etwa 210 Gramm schwer. Die Vorteile dieses Produkts liegen auf der Hand: das Brustgewebe wird weniger beansprucht. Die Gefahr, dass die Brust absinkt, ist relativ gering. Hinzu kommt, dass B-Lite-Implantate das Gewebe effizient schonen. Allerdings haben B-Lite-Brustimplantate ihren Preis, der die Kosten klassischer Implantate übersteigt.

Wann kommen Brustimplantate zum Einsatz?

Ein Schönheitschirurg setzt Brustimplantate bei Brustvergrößerungen ein. Diese Kissen werden im Rahmen von Operationen ober- oder unterhalb der Brustmuskeln eingesetzt. Sorgen Brustimplantate bei einem klassischen ästhetischen Eingriff für eine reine Vergrößerung der Oberweite, ermöglichen die Kissen bei medizinisch induzierten Operationen einen künstlichen Wiederaufbau der weiblichen Brust. Eine andere Möglichkeit wäre eine Bruststraffung, die mithilfe von Implantaten ein optimales OP-Ergebnis erzielt.

Ein Schönheitschirurg setzt die Implantate bei Frauen ein, um diesen einen weiblicheren Körper zu schenken. Leiden Patientinnen stark unter der Form ihrer Oberweite, trägt diese Schönheitskorrektur zu einem deutlich verbesserten Selbstwertgefühl bei. Moderne Brustimplantate vermitteln ein authentisches Gefühl der Echtheit und Natürlichkeit. Ergänzend ist es von Vorteil, dass Narben nach dem Eingriff kaum erkennbar sind. Dennoch sind Komplikationen nach den Eingriffen nicht gänzlich ausgeschlossen.

Komplikationen bei der Verwendung von Brustimplantaten

Wählen Patientinnen qualitativ schlechte Brustimplantate aus, sind Risse an der Hülle eine mögliche Folge. Diese Risse könnten zu einem Austritt des Silikongels führen, das wiederum ein deutliches gesundheitliches Risiko darstellt. Diese Gefahr ist bei modernen Brustimplantaten weitestgehend gebannt. Denn diese Brustkissen sind von einer hochwertigen und modernen Hülle umgeben, die einen Austritt des Silikongels nach außen verhindert.

Außerdem sind Risiken wie ein Verrutschen des Implantats oder eine Kapselfibrose nicht gänzlich ausgeschlossen. Weist das Brustimplantat eine angeraute, texturierte Oberfläche auf, sitzt das Kissen fest in der Brust und haftet am umliegenden Gewebe an. Ist die angeraute Hülle der Implantate zudem perforiert, wird das Silikongel in Minimengen an die Brust abgegeben. Dieser Prozess ermöglicht es dem Körper, sich an das Material zu gewöhnen. Einer etwaigen Abstoßungsreaktion wird effektiv vorgebeugt.

Die Haltbarkeit von Brustimplantaten

Brustimplantate halten für gewöhnlich kein Leben lang. Normalerweise müssen die Brustkissen nach rund 10 bis 20 Jahren durch eine neue Schönheitskorrektur ersetzt oder entfernt werden. Klagen Patientinnen über keinerlei Probleme und wird deren Konsistenz regelmäßig fachmännisch überprüft, können die Brustimplantate auch für einen längeren Zeitraum im Körper verweilen. Entscheidende Aspekte für die Langlebigkeit der Implantate sind die Art der angewandten Operation, etwaige Verletzungen an der Brust oder übermäßige Zusammenpressungen bzw. ähnliche Belastungen im Brustbereich.

Die Preise von Brustimplantaten

Die Preise einzelner Brustimplantate schwanken stark. Je nachdem, auf welche Größe und welchen Anbieter die Wahl fällt, variieren die Kosten zwischen 400 sowie 800 Euro pro Implantat. Allerdings sind diese Entgelte die ausschließlichen Preise für die Brustkissen. Zusätzlich fallen Kosten für die Operation an, bei der die Brustimplantate eingesetzt werden. Für diesen Eingriff müssen Patientinnen noch einmal mit mehreren tausend Euro rechnen. Erfolgt die Operation aus ästhetischen Gründen ohne medizinische Indikation, müssen Patientinnen die Kosten selbst übernehmen. Nur bei Brustvergrößerungen aus medizinischen Gründen, beispielsweise nach einer Tumorbehandlung, tragen Krankenkassen die Kosten für die Implantate sowie die Behandlung.

2. Zahnimplantate

Schöne gesunde Zähne steigern das Selbstwertgefühl und spielen insbesondere im Berufsleben eine wichtige Rolle. Auch aus gesundheitlichen Gründen ist ein gesundes Gebiss wichtig, um Speisen sorgfältig zerkleinern zu können. Doch was tun, wenn die Zähne nicht gesund sind oder gar durch Ersatzzähne ersetzt werden müssen? Dienten Brücken früher als adäquater Ersatz für fehlende Zähne, kommt diese Methode heute kaum noch zum Einsatz. Heute schwören die meisten Schönheitschirurgen auf Zahnimplantate, die im Kiefer befestigt werden und einem natürlichen Zahn sehr ähnlich sind. Doch was zeichnet ein Zahnimplantat aus?

Materialien von Zahnimplantaten

Ein Zahnimplantat ist wie eine künstliche Zahnwurzel, die im Kieferknochen verankert wird. Die Ersatzzähne bestehen aus drei Teilen, dem Implantat zur Befestigung im Knochen, dem Pfosten als Aufsatz für die künstliche Zahnkrone sowie der Zugschraube als Verbindung des Pfostens und Implantats. Die klassischen Zahnimplantate bestehen aus Rein-Titan oder Keramik, auch als Zirkoniumoxid bezeichnet. Welches der Materialien individuell in Frage kommt, entscheiden Patient und Schönheitschirurg zusammen. Zahnimplantate aus reinem Titan sind für den Körper extrem gut verträglich. Auch Keramikimplantate gelten als äußerst biokompatibel, sind bei einer sehr hohen Kaubelastung allerdings weniger widerstandsfähig. Dennoch hat Zahnersatz aus Keramik andere Vorteile und überzeugt beispielsweise mit der Tatsache, ähnliche Eigenschaften wie natürlicher Zahnschmelz aufzuweisen. Implantate aus Keramik sind dem natürlichen Zahnschmelz optisch sehr ähnlich und sind deshalb vom eigentlichen Zahn nur schwer zu unterscheiden. Allerdings ist dieser Aspekt nur wichtig, wenn die Implantate nur von sehr dünnem Zahnfleisch bedeckt werden.

Titan punktet neben seiner Körperverträglichkeit mit seiner Haltbarkeit, Stabilität und Belastbarkeit. Auch die Einheilungsphase von Titanimplantaten ist kürzer. Zudem sind beide Materialien korrosions- und temperaturbeständig. Ein weiterer Vorteil der Keramikimplantate ist ihre komplette Metallfreiheit. Dieser Aspekt ist in erster Linie für Allergiker interessant, die das Risiko einer Abstoßung minimieren möchten.

Eine Alternative: die Miniimplantate

Miniimplantate kommen zum Einsatz, um Vollprothesen einen besseren Halt zu verleihen. Hierbei wird die Prothese gelegentlich schon auf zwei Implantaten im Unterkiefer verankert. Dieser Zahnersatz im Miniformat wird durch einen Schönheitschirurg im Regelfall ohne vorherigen Knochenaufbau durch einen minimalinvasiven Zugang eingesetzt. Doch diese Implantatform ist nicht für alle Patienten geeignet. In erster Linie kommen Miniimplantate für Patienten in Frage, bei denen längere Behandlungsabläufe unmöglich sind. Zudem ist dieser Zahnersatz in Miniausgabe die richtige Wahl für Personen mit einer geringen Knochensubstanz oder Menschen, die auf blutverdünnende Mittel angewiesen sind.

Risiken beim Einsatz von Zahnimplantaten

Das klassische Zahnimplantat kann für nahezu jeden Kiefer verwendet werden. Weist der Kiefer allerdings eine überdurchschnittlich geringe Knochensubstanz auf oder ist dieser zu schmal, ist eventuell vor der eigentlichen Behandlung eine knochenaufbauende Therapie des Knochens nötig. Diabetiker bedürfen vor dem Einsatz der Zahnimplantate einer besonders intensiven Betreuung. Auch auf Raucher und Personen mit unterdrücktem Immunsystem muss ein Schönheitschirurg in besonderer Weise achten. Bei Osteoporose-Patienten müssen Mediziner darauf Acht geben, dass die Substanz den zur Einheilung erforderlichen Umbau des Kiefers nicht behindert. Zudem besteht ein leicht erhöhtes Risiko für Patienten, die an starkem Unter- oder Übergewicht, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Bindegewebserkrankungen, der Glasknochenkrankheit oder hämatologischen Symptomen leiden.

Generell ist kein medizinischer Eingriff frei Risiken. Doch die meisten Risiken halten sich dank ausgereifter Techniken in Grenzen. Dennoch besteht eine gewisse Grundgefahr, dass Patienten allergisch auf das Betäubungsmittel reagieren oder wichtige Nerven des Kiefers bzw. Blutgefäße verletzt werden.

Mögliche Komplikationen nach dem Eingriff

Einige Tage nach der Operation treten vergleichsweise häufig Blutungen, Schwellungen, Blutergüsse oder Wundheilungsstörungen auf. Allerdings sind schwerwiegende Komplikationen nach der Operation nicht zu erwarten, wenn Patienten die medizinisch erforderlichen Kontrolluntersuchungen wahrnehmen. Eine relativ seltene Komplikation ist eine sogenannte Implantatentzündung, die unmittelbar nach der Operation oder auch längere Zeit später auftreten kann. Deshalb sollten Betroffene nach dem Eingriff vermehrt auf etwaige Blutungen beim Zähneputzen achten, die ein erstes Anzeichen für die Erkrankung sein könnten. Weil diese Gefahren im Allgemeinen relativ gering sind, gelten Zahnimplantate als sicherer und nachhaltiger Zahnersatz. Deshalb besteht im Regelfall nur wenig Grund zur Sorge.

Wie läuft die Implantation des Zahnersatzes ab?

Im Normalfall erfolgt der Einsatz der Implantate ambulant unter Anwendung örtlicher Betäubung. Hierfür nehmen Patient sowie Mediziner zuerst ein Beratungsgespräch vor, in dem alle Wünsche oder mögliche Bedenken besprochen werden. Nachdem der Zahnarzt oder ein anderer Facharzt erste Untersuchungen vorgenommen haben, wird ein persönlicher Behandlungsplan aufgestellt.

Vor der eigentlichen Operation nehmen Mediziner einen Kiefer-Scan mit einem dreidimensionalen Röntgengerät vor, der maximale Sicherheit für den daraufhin folgenden Eingriff bietet. Bei dieser Untersuchung werden alle Strukturen des Mundbereichs exakt abgebildet. Somit wird das Verletzungsrisiko der Kieferknochen und Nervenbahnen drastisch reduziert. Eine Planung der genauen Position der Implantate ist daraufhin möglich. Auch die Implantation wird mittels Computernavigation vorbereitet. Nachdem sich der Facharzt durch einen kleinen Schnitt ins Zahnfleisch Zugang zum Kieferknochen verschafft hat, bohrt dieser anschließend eine passgenaue Öffnung für das Einsetzen der Keramik- oder Titanschraube in den Kiefer. Sind das Implantat eingesetzt und die Wunde verschlossen worden, beginnt der Einheilungsprozess.

Diese Einheilphase vollzieht sich über drei bis sechs Monate. Ist der Unterkiefer besonders stabil, hält der Prozess nur zwei bis vier Monate an. In diesem Zeitraum verwachsen Implantat sowie Kieferknochen zu einer Einheit. Bis der Zahnersatz endgültig eingebracht ist, tragen Patienten eine Zwischenversorgung. Nach dem Einheilungsprozess bereiten Zahnärzte das Zahnfleisch auf den folgenden und endgültigen Zahnersatz vor. Weil das Zahnfleisch das Implantat wie einen richtigen Zahn umschließen soll, wird das Zahnfleisch wiederum geöffnet und mit den kleinen Pfosten versehen. Anschließend nehmen die Mediziner einen Abdruck, der Zahntechniker bei der Erstellung der Implantate unterstützt. Gut zwei Wochen später wird der Pfosten entfernt und der richtige Zahnersatz auf dem Implantat befestigt. Damit ist die Behandlung vollzogen.

Trotz der stabilen Bau- und Funktionsweise der Zahnimplantate sollten Patienten in den ersten Tagen nach der Behandlung den Kiefer nicht zu sehr beanspruchen. Es ist wichtig, die Zähne zur Anfangszeit stets mit einer weichen Bürste zu reinigen. Antiseptische Mundspülungen helfen in den ersten Wochen nach dem Eingriff dabei, möglichen Entzündungen entgegenzuwirken.

Haltbarkeit von Zahnimplantaten

Die Haltbarkeit der Zahnimplantate hängt in hohem Maße von der Ausgangssituation des Mundes, der Mundhygiene der Patienten sowie der Qualität der Implantate ab. Sind die Zahnimplantate eingewachsen und haben Betroffene alle erforderlichen Kontrolluntersuchungen bei Fachärzten wahrgenommen, sind nach etwa zehn Jahren statistisch noch 90 Prozent aller Zahnersätze intakt. Betreiben Betroffene die Mundhygiene gründlich und leiden die Personen unter keinerlei chronischen Erkrankungen, halten moderne Zahnimplantate häufig ein Leben lang. Maßgebliche Faktoren für die Haltbarkeit von Zahnimplantaten sind folgende:

Zustand des Knochengewebes, Form des Zahnersatzes oder der prothetischen Versorgung, Genereller Gesundheitszustand des Patienten, Prophylaxe und Mundhygiene. Preise für Zahnimplantate

Kosten für Zahnimplantate

Es gibt keine pauschale Aussage über den Preis für Zahnimplantate. Denn individuelle Aspekte wie die gesundheitliche Ausgangssituation der Patienten sowie etwaig notwendige vorbereitende Maßnahmen des Kiefers wirken sich deutlich auf die Kosten aus. Andere ausschlaggebende Faktoren sind Anzahl sowie Materialien der Implantate, der Produzent, Umfang der Operation sowie persönliche Ansprüche an die Ästhetik. Diese Übersicht gibt jedoch einen ersten Anhaltspunkt über etwaig entstehende Kosten:

Einzelzahnimplantat für Frontzähne bzw. Seitenzähne: 2.000 bis 3.400 Euro bzw. 1.850 bis 2.900 Euro, Feste Implantatbrücke auf zwei Implantaten: 4.300 bis 4.900 Euro, Auf zwei Implantaten befestigter herausnehmbarer Zahnersatz: 4.000 bis 4.700 Euro, Auf vier Implantaten angebrachter Zahnersatz: 7.300 bis 9.600 Euro, Feste Implantatbrücke auf zwei Implantaten: 4.300 bis 4.900 Euro, Fester Zahnersatz auf sechs bis acht Implantaten: ab 15.000 Euro.

Weil der Einsatz von Zahnimplantaten als reine Privatleistung gilt, werden damit verbundene Kosten nur in Ausnahmefällen von den Krankenkassen übernommen. Das bedeutet, dass gesetzliche Kassen die individuelle Zahnsituation beurteilen und daraufhin zumeist einen Festzuschuss zahlen. Die Höhe dieses Festzuschusses ist vom individuellen Befund abhängig. Im Regelfall deckt der Zuschuss jedoch rund 50 Prozent der Durchschnittskosten ab. Führten die Patienten ihr Bonusheft über fünf Jahre hinweg lückenlos, gewähren Krankenkassen häufig einen weiteren Zuschuss von 20 Prozent. Bei zehnjähriger Führung steigt die Bezuschussung sogar auf 30 Prozent an.

3. Andere Implantate

Obwohl Brust- und Zahnimplantate die gängigsten Implantate der plastischen und ästhetischen Chirurgie sind, erbieten sich für Patienten auch andere Optionen für Implantate. Ein Beispiel hierfür sind sogenannte Bauchimplantate, die Interessenten die typische Form eines Sixpacks verleihen. Diesen Effekt erzielt eine Sixpack-OP, in deren Rahmen sechs bis acht Implantate unter der Bauchmuskulatur fixiert werden. Hierfür ist in vielen Fällen eine vorherige Fettabsaugung notwendig, nach der das gewonnene Bauchfett nur in geringem Umfang zu einer anschließenden Modellierung verwendet wird. Ein Vorteil dieses Eingriffs ist, dass Patienten nach der Schönheitskorrektur in ihrer Bewegungsfreiheit kaum eingeschränkt sind. Allerdings halten auch diese Implantate durchschnittlich nur 10 bis 20 Jahre an. Für diesen Eingriff besteht ein relativ hohes Risiko, dass in Abhängigkeit der Lebenshaltung oder nach Gewalteinwirkung eventuell Nachbesserungen erforderlich sind. Die Kosten für diese Implantate belaufen sich in Kombination mit allen anderen notwendigen medizinischen Leistungen auf 6.500 bis 10.000 Euro.

Wie finden Patienten einen geeigneten Schönheitschirurgen?

Wer einen geeigneten Schönheitschirurg zum Einsetzen eines Zahnimplantats sucht, sollte sich an einen Mediziner wenden, der eine fachärztliche Ausbildung (Ausbildung zum Schönheitschirurgen) zum Zahnarzt oder Mund-Kiefer-Gesichtschirurgen aufweist. Diese Mediziner sind mit allen erforderlichen Operationstechniken vertraut, die für den Einsatz der Zahnimplantate notwendig sind. Ein weiterer Vorteil bei einer Kontaktaufnahme zu diesen Fachärzten besteht darin, dass diese Mediziner alle Behandlungen durchführen können, die als Ergänzung zur eigentlichen Operation notwendig sind.

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